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Siegeszug PVC: 60 Jahre Lübecker Hütchen

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Wer an Lübeck denkt, dem fällt sofort Marzipan oder das Holstenstor ein. Doch die Hansestadt hat mit den so genannten Lübecker Hütchen noch einen weiteren Exportschlager zu bieten, der seit Erfindung im Jahr 1952 viel zur Sicherheit im Straßenverkehr beigetragen hat.

Erfunden hat sie der Lübecker Unternehmer Ewald Kongsbak, als er nach einer besseren Lösung zur Straßenabsperrung gesucht und als Ergebnis den (Verkehrs-)Leitkegel (so die offizielle Bezeichnung in der deutschen Straßenverkehrsordnung) aus Gummi mit rot-weißen Querstreifen präsentiert hat. Zum Einsatz kommen die Lübecker Hütchen heute überwiegend zur kurzfristigen Warnung und Absicherung von Arbeits-, Einsatz- und Unfallstellen im Straßenverkehr sowie zur optischen Führung der Verkehrsteilnehmer beispielsweise in Baustellenbereichen. Die Vorteile der praktischen Helfer liegen auf der Hand. Die Pylonen sind leicht transportabel, stapelbar und im Kollisionsfall weitgehend ungefährlich.

Ebenfalls interessant: Seit einigen Jahren werden die Lübecker Hütchen nicht mehr aus Gummi hergestellt, sondern fast ausschließlich aus weichem PVC produziert.

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