
“Membrankonstruktionen eignen sich nicht nur für den Einsatz bei Neubauten, sondern können auch einen wichtigen Beitrag zur Erhöhung der Energieeffizienz im Bestandsbau liefern. Damit eröffnen Textile Konstruktionen neue Wege in der energetischen Sanierung, wobei die Überdachung von Innenhöfen oder Gebäudearealen dabei nur einen von mehreren Ansätzen darstellt, da auch im Bereich von Fassadenkonstruktionen ein großes Potenzial liegt”, erklärte Hightex-Geschäftsführer Frank Molter anlässlich des zweiten MESG-Symposiums ” in München.
Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie im Rahmen des Förderschwerpunktes EnOB (Forschung für Energieoptimiertes Bauen) geförderte und vom Projektträger Jülich betreute Projekt, in dem Hightex maßgeblicher Industriepartner ist, ist im Bereich Forschung für Energieoptimiertes Bauen angesiedelt. Zielsetzung des Symposiums ist ein projektübergreifender Austausch zwischen Entwicklern, Planern und Anwendern zur Erarbeitung neuer Konzepte, um durch den Einsatz von Folien bzw. Geweben in der Sanierung eine deutliche Energieeinsparung für Gebäude in Deutschland zu erreichen, sowohl von Heiz-, Kühl- und Beleuchtungsenergie. Außerdem soll auch eine energetische Verbesserung von Neubauten erreicht werden, bei denen verstärkt Membrankonstruktionen zum Einsatz kommen.
“In punkto Wärmedämmung, Energiespeicherung und Pufferung von Wärmespitzen, passive und aktive (thermische) Solarenergienutzung sowie Erzeugung elektrischer Energie bieten Membrane durch den Einsatz neuartiger Beschichtungen, Dämmmaßnahmen sowie die weitere Optimierung ihrer funktionalen Eigenschaften noch vielfältiges Entwicklungs-potenzial”, ist Molter überzeugt. So ließen sich Membrane sehr gut als Sonnen-, Wärme- und Blendschutzelemente, Elemente zur Erzeugung von Wärme, Kälte und Elektrizität, sowie zur Lüftung und Informationsübertragung (Stichwort Medienfassade) nutzen.
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